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ALEX SADKOWSKY

"Das grosse Kaninchen" 1968 momentan Landesmuseum Zürich zu sehen. >>1968

Die chinesische Wespe  Roman 3 Bände Bilger-Verlag  Zürich

neu: Die Umwandlung/Einziger Lockschrei Novelle/Poesie, pudel und pinscher/Howeg  Zürich 2018

 

 

Nestputzer Blog 2017

 

Nestputzer heisst mein blog, weil es vögel (auch menschen) gibt, die so was können und auch tun. Ich verstehe es als symbol für meine kritische haltung gegenüber politik, menschenrechtsverletzungen, menschenverachtung, bestechlichkeit, verstösse gegen die gleichberechtigung von frau und mann, umweltsünden, industrialisierung der tierhaltung, gedankenlosigkeit, religionen, geiz und arroganz der reichen, etc.

www.rweiler.ch

Blog (2017/1 und 2017/2)

www.nestputzer.ch 

Blog-Archiv (2015/2016)

 


 

Time

  

Soon another year is gone, although this might be said every day, not only at the end of the year. One thinks of it also at birthdays but not otherwise...

What can we do if not think of others and keep up contacts alive which are also limited, nothing is timeless. One might say that time does not exist--if one doesn't have to go to work or keep appointments. Time is as relative as space in the Einsteinian theory. The more precise the time keepers run the falser it all seems. Time is precious, time is money some say, but money is a man-made thing and also quite useless (e.g. for the rich). Does an expensive luxury watch keep better time than a cheap plastic watch?

Time is not money. The seconds of our lives tick away, minutes, hours, days, months and years just evaporate—all this cannot be denied, but ignored or dismissed. Every day is a first or last day for many people. 

Time and space are related: Nabokov wrote about it ironically in „Ada“ (chapter 4). Different time zones in the world also show clearly that time is a limited local phenomenon. Sometimes it seems to me time is flexible and one might say it can be chewed like gum. It passes quickly or slowly, it depends on what we do. 

In central Europe we have the ridiculous notion that in winter and summer there is a time difference of an hour, supposedly to save energy. I could keep my watches on summer time and refuse to accept winter time if I were a summer addict. Why bother? What difference does one hour make, it could be spent working hard or idling it away. The original idea was to have a bit more light here, a bit less there. It’s a joke! Is it the intellect’s hibernation sleep? Oh sorry, time to make breakfast for a late sleeper! One or two hours more sleep do make a difference!

 

27.12.2017

 


 

Schloss Elmau


Wiese, von Ulmen umstanden, so sagt der Name; dieser Baum hat sich aber aus Mitteleuropa verabschiedet, ist ausgestorben wie das Königsgeschlecht Ludwigs des II. in Bayern. Er war weltab - und der Natur zugewandt. Neuschwanstein und das Fluchtschloss Schachen sind nicht weit von Elmau entfernt. Etwas Kafkaeskes Schloss, 1914-16 erbaut, war für den Erbauer eine Mischung aus Kloster, Landschulheim, Jugendherberge und Sanatorium (Wikipedia), ein Ort der Erholung. Aber seit Beginn auch ein Ort an dem Musik und Tanz ihren festen Platz hatten. In der näheren Umgebung gibt es kristallklare Bergseen, Bergwälder von grosser Regelmässigkeit, die wie ein Kleid am Wetterstein hängen. Der Wetterstein, der Beg südlich von Elmau, ist ein Orakel. Er sagt nicht nur das Wetter voraus, sondern weist auf Vergangenheit und Zukunft. Grau, blau, im Winter weiss und am Morgen mit einem rosagoldenen Krönchen zeigt er einen wolkenlosen Tag an. Es ist das Grenzland zwischen München und Innsbruck, nahe bei Garmisch-Partenkirchen.
Heute Fünfsterne-Hotel der Spitzenklasse (The Leading Hotels of the World) mit weltweit bestem Spa-/Wellnessbereich, ein ganzer Flügel, das Badehaus, enthält alles, was Erholungssuchende wünschen. Auch die Gastronomie (in sieben Restaurants!) lässt keine Wünsche offen. Kultur wird ganz gross geschrieben: ein eigener Bookshop, mehrere Bibliotheken, vom Hotelbesitzer und dem eigenen Bücherladen grosszügig ausgestattet. Da gibt es einen Konzertsaal, in dem pro Jahr bis 200 Konzerte, Lesungen und Symposien durchgeführt werden.
Ein Feuer zerstörte 2005 zwei Drittel der Zimmer und zwei ganze Hotelflügel. In nur zwei Jahren war das alles wieder aufgebaut. Seither sind die Angaben zur Einweisung der Feuerwehr die einzigen Hinweistafeln zum Schloss. Trotzdem flackern heute eine ganze Reihe Kamine, aber die Rauchmelder sind auch sehr dicht gestreut. Das Holz stammt aus den umliegenden Wäldern, das Wasser aus eigener Quelle. Die ganze Anlage liegt mitten in einem Naturschutzgebiet und ist auch ein Kurort. 2015 wurde ein neuer  Komplex eröffnet: das Schloss Elmau Retreat Hotel. Damit ist  dieser Ort eine Zuflucht für Ruhe- und Erholungs-suchende, aber auch Sport- und Naturfreunde kommen voll auf ihre Rechnung.

25.12.2017

 


 

 

SDipität
(Vortrag am 16.11.2017 in Uitikon-Waldegg)

Die Beschäftigung mit dem Phänomen der Serendipität ist in einem Grenzbereich der Philosophie sicher möglich und am richtigen Ort. Phänomenologie und Spieltheorie geben hier einige Voraussetzungen. Bei Nietzsche (Umwertung aller Werte), Husserl (Phänomenologie) und Flusser (Medienphilosophie und -phänomenologie) finden wir interessante Ueberlegungen, welche uns eine Optik vermitteln, die uns in diesem Bereich weiterbringt.
Natürlich gibt es auch die Bereiche der Psychologie, der Kommunikations-wissenschaft und der Linguistik, die hier von Belang sind. Dabei können wir den philosophischen Grundfragen (wer bin ich? woher komme ich? wohin gehe ich? was tue ich hier? was kann ich wissen? was ist der Mensch? was soll ich tun? Was darf ich hoffen? u.a.) zwei neue hinzufügen, nämlich wie/was suche ich? und was finde/bekomme ich? Die verkrampfte Suche nach etwas ganz Konkretem kann uns völlig irritieren und frustrieren, wenn wir das Erhoffte/Erwünschte/Ersehnte nicht finden.
Wenn wir aber spielerisch damit umgehen können, offener sind für die Vielfalt des Vorhandenen und vielleicht Verfügbaren, dann winkt uns ein Zustand der Zufriedenheit, der sich auch mit kleinen Freuden und Wundern des Alltags, die serendipitär überall vorkommen, in die Nähe eines glücklichen Zustands navigieren kann… Wir Menschen können als homo querendo bezeichnet werden, als suchender Mensch. Mensch sein, heisst auf der Suche sein. Von Geburt bis zum Tod suchen wir Wesentliches, Ueberlebensnotwendiges, aber auch Ueberflüssiges. Die Suche  nach Transzendenz ist vielleicht die umfassendste Suche, die zur Sucht werden kann. Suchen und Finden können, müssen aber nicht in einem Kausalzusammenhang stehen. Erfinder betreiben die Suche professionell, die Findung ist aber serendipitär, nicht berechenbar, nicht planbar, eher zufällig.
„Wer sucht, der findet“ ist eher ein Tröstungsversuch, ein Automatismus besteht nicht.
Wer etwas findet, muss auf Serendipität gefasst sein:
Die gesuchten Dinge können gar nicht deckungsgleich sein mit den gefundenen:  
Schon das Baby sucht die Mutterbrust, und was bekommt es oft? Die Flasche!!
Was suchen Kinder? Und was finden sie vor? Spielmöglichkeiten, um die Welt zu erkunden. Sie brauchen Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. In der Schule suchen wir Freundinnen und Freunde, Wissen ist zweitrangig, und die Schulstoffe oft nicht die gesuchten Wissensquellen..
Die Suche nach einem Partner und das Sehnen nach ewiger Liebe ist etwas vom wichtigsten, was Menschen umtreibt.
Im Beruf suchen wir eine Aufgabe und finden eine Ueberforderung, eine Ueberwältigung, im schlimmsten Fall eine Knechtschaft. Wir buchen Ferien und suchen Ruhe und Erholung, oder Abenteuer. Auch hier findet sich nicht immer das Gewünschte. Sondern ev. nervige Touristen,  eine lärmige Disco im Hotel oder schlechtes Essen…
Zum Lebensende wünschen sich die meisten Menschen Aehnliches: gute Gesundheit bis ins hohe Alter und bloss keinen Aufenthalt im Altersheim: zu Hause ist es am besten. Aber auch da kommt es manchmal anders, als der Mensch denkt.
Serendipität kann auf verschiedene Weise erlebt, muss ev. sogar geübt werden, wenn wir einen neuen Zugang zu Entscheidungen des Schicksals erreichen wollen, geduldiger darauf warten können, gelassener reagieren, wenn es so weit ist, fatalistischer akzeptieren, was uns Serendipity
im Leben serviert.  

18.11.2017

 

Die grosse Milchlüge: Superfood Milch!

 

Swiss Milk, der Verband der Schweizer Milchproduzenten, indoktriniert seit Jahrzehnten die Schweizer Bevölkerung und versucht den schwindenden Milchkonsum mit allen Mitteln zu verhindern. Dies kostet SFr. 10 Mio. Steuergelder pro Jahr, Geld das auch besser investiert werden könnte! Die neuste Masche dieser Milchbauernlobby ist es, Schweizer Milch als Superfood zu pushen. Dies auch, indem SM andere Superfoods—aus pflanzlicher Herkunft— niedermachen, als wertlos bezeichnen und dagegen Milch als Wunderfood allein gelten lassen. Dies ist ein Info-Krieg, der klar zeigt, wie verunsichert die Branche ist.

Wie ein Mantra wird immer wieder versichert, dass Schweizer Milch die Knochen stärke, was nicht bewiesen ist. Milchallergie wird natürlich nicht erwähnt, industrielle Milchproduktion natürlich ebenso nicht. Die läppischen Werbespots mit stahlharten Kühen, die Unmögliches leisten, kennen wir alle, durch die Wiederholung wird das kein bisschen glaubwürdiger! Auch das Argument, dass Bauern die Landschaft pflegen würden (durch Güllen und Zerstörender Artenvielfalt?) ist nicht zu billig, um die schlecht informierten Konsumenten zu beeinflussen.
Alles Fake News? So ziemlich! Ganz weit zurück erinnere ich mich, dass uns Primarschülern schon lauwarme Milch in den Schulpausen aufgedrängt werden sollte— nur mit dem E
ffekt, dass man den Ekel, der durch dieses Gesöff erzeugt werden kann, nie mehr los wird. Heute gibt es zwar Soja-Milch als Alternative, während in den USA neben Artificial Sweetener auch Coffee colouring angeboten wurde, alles natürlich grauenhaft! Der Siegeszug des Latte macchiato um die ganze Welt ist wohl auch eine Tatsache, aber Puristen trinken ihren Kaffee auch heute noch am liebsten schwarz.

Hingegen Milkschwemme, Butterberg, Subventionierungswahnsinn, Optimierung der Milchproduktion (bis zu 60l und mehr pro Nutzvieh-Einheit) sind in den Medien oder werden verständlicherweise fast nie ein Thema!

31.10.2017

 

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