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Lesetips:

 

Peter Sloterdijk Regeln für den Menschenpark 1999

 

Régis Jauffret Microfictions 

2007

Lacrimosa 2008

MIcrofictions II 2019

 

 

 

 

 

 

...      

Important news:

CoVid 19: eine Pandemie, die Angst macht ...

The Greens win massively in the National Elections 2019 . But  25% of the votes go to the Swiss rightwing populist party. 

Absolut katastrophal: In Brasilien brennt der Amazonas-Urwald an 78'000 Stellen. Brandstiftung, Verblendung und Unfähigkeit der brasilianischen Regierung, der internationalen Diplomatie   25.8.2019

In Australien wüten die schlimmsten Buschfeuer, die es je gab.

 


CoVid 19: eine Pandemie, die Angst macht. Das groteske Schauspiel der Unzulänglichkeiten der Pandemie- Vorsorge und des krassen, beschämenden  Mismanagements durch die Behörden

Es ist unfassbar, dass eine Grippewelle so entgleisen kann, dass wir alle  betroffen sind davon und zu Hause hocken sollen, um uns nicht anzustecken. Im ganzen Narrativ dieser Geschichte vermisse ich etwas schmerzlich: einen Hinweis auf Prävention. Von Beginn weg habe ich mir gesagt, Hände waschen, Social Distancing und Hausarrest, das kann doch nicht alles sein! Heute bin ich auf ein Video eines amerikanischen Arztes gestossen, der Vitamin C in hohen und höchsten Dosen empfiehlt zur Abwehr des Keims. Dazu kann man noch Calcium, Magnesium und Zink nehmen, auch das hat positive Wirkungen.        Hier der Link: 

https://www.youtube.com/watch?v=9KDhRqqFk18

Das scheint mir ein eminent wichtiger Hinweis zu sein. Was können wir sonst noch tun in diesen Zeiten? Stoisch weiterleben wie bisher, von zu Hause aus arbeiten, Kinder selber schulen, sich gut informieren, Schutzmassnahmen natürlich nicht vernachlässigen. Dazu kommt aber die Pflicht, sich um Hilfsbedürftige zu kümmern, wenn man das kann. Und ganz praktisch: jeden Tag ein paar Freunde kontaktieren und die sozialen Medien für diesen Zweck gut nutzen.


 Am 24.3.2020 hat unser Bundesamt für Gesundheit BAG behauptet,    die Fallzahlen stiegen weiter extrem an, publiziert aber eine Tabelle,    auf der die Fallzahlen sogar zurückgegangen sein sollen. Angaben ungefähr, 

1.3. ein paarFälle

9.3 über 150 Fälle

12.3. 300 Fälle

15.3. 300 F.

18.3. 1000 

16.- 20.3. 1000

21.3. 600                                                                            
23.3. wenig als hundert Fälle! Am 24.3. zeigt die Tabelle keinen Wert, die Gesundheitsbehörden (BAG) sprechen aber von "massiv steigenden Fallzahlen". Bald sind über hundert Tote zu beklagen. In der "Republik" wird das Meldewesen für Pandemiefälle kritisiert, es ist noch nicht vollständig digitalisiert und vereinheitlicht und  funktioniert so schlecht, dass das BAG zeitweise den Ueberblick verliert und die genaue Zahl der Fälle nicht angeben kann!

 

2014 soll in einer Pandemie-Uebung ein Szenarium wie das jetzt laufende geübt worden sein. Dass wir aber jetzt im Ernstfall zu wenig Masken, Desinfektionsmittel und Intensivspitalbetten haben, ist einem Versagen der Strukturen und der Regierung zuzuschreiben. Die Pflicht-lager sind ungenügend bestückt gewesen, Nachbestellungen in der EU gestalten sich als schwierig, da die Nachbarländer ja auch von der Pandemie betroffen sind.                                                                                    Kein Wunder gibt es "Verschwörungstheorien" über die Entstehung    der Pandemie. Die offizielle Version mit der Mutation eines Virusstammes bei Fledermäusen tönt zwar auf den ersten Blick          einleuchtend, aber Zweifel sind auch angebracht. 

Die Verfehlungen in der Vorbereitung auf den eingetretenen Ernstfall sind mannigfaltig: Mangelhafte Beschaffung von Schutzmaterial, fehlende Notspitäler, mangelnde Hinweise auf Prävention für Gefährdete (Immunsystem stärken!), zu später Testbeginn, zu späte Schliessung der Grenzen, veraltetes Meldesystem für Fälle (Fax!!!), unsinniger Armee-Einsatz (Risiko der Ansteckung im Armeekörper) uvam. In den Medien heisst es dann oft, es sei jetzt nicht der Moment Schuldzuweisungen vorzunehmen. Ja wann denn? Für mich haben die zuständigen SVP-Bundesräte Maurer und Parmelin hier die volle Verantwortung zu tragen für die Ausbreitung der Seuche.

26.3. 2020

    


 

Einmal grün, immer grün

 

Schon um 1970 konnte man sich ein ökologisches Bewusstsein zulegen,  so man denn wollte: Die Hippies und die Underground-Bewegung hatten schon damals neben Rock- und Popmusik den Ausstieg aus der bürgerlichen Gesellschaft im Programm. Seit damals gibt es Organic Food und ein neues Bewusstsein, das im kapitalistischen System die grossen Probleme sah. In dieser Zeit wurde auch die erste Grüne Partei der Schweiz gegründet, welche sich gegen ein Autobahnprojekt wandte. Auch Anti AKW-Demonstrationen waren schon immer auch und speziell ein grünes Anliegen. Auch ich wurde so politisiert, und bin seither auf dieser Linie geblieben.

In den achtziger Jahren wuchs die grüne Bewegung ständig, auch ich entschied mich, nach meinem Studium Mitglied der Grünen zu werden. Als junger Familienvater und Lehrer zog ich das Velo einem Auto vor, hatte aber auch einen Citroen 2V während ein paar Jahren. Einkaufen, Christbaum transportieren, Arbeitsweg: selbstverständlich mit dem Velo. Mit den Kindern in die Skiferien? Zugegebenermassen etwas verrückt: mit dem Veloanhänger Skis an den Bahnhof gefahren und dann mit dem Zug in die Berge. Zum Marathon oder Halbmarathon fuhr ich mit dem Rad hin (und wieder zurück). Ich weiss nicht mehr, wie oft mir der Vogel gezeigt wurde und wie viele Hindernisse meine tägliche politische Arbeit zu überwinden hatte, aber nach 15 Jahren war es dann genug.

Am Aufbau der Grünen Partei in meiner Heimatstadt war ich massgeblich beteiligt, als Partei-präsident und Gemeinderat. Zu dieser Zeit war es ziemlich aufregend, als neue Bewegung gegen die damalige Politik in der Opposition zu sein. Die SP erkannte früh, dass da eine neue linke Kraft Umweltschutzthemen ins Zentrum ihrer Bemühungen stellte. Eine Zusammenarbeit, so wie dies in Deutschland teilweise passiert ist, kam dabei nicht zustande, die SP nahm dann aber auch mehr grüne Themen in ihre Programme auf. Im Gemeinderat wurden wir von den Politikern der bürgerlichen Parteien nicht ernst genommen, aber niemand wusste, wieviel (oder wie wenig) Mitglieder wir waren, wie stark und wie schnell die grüne Bewegung wuchs. Als Parteipräsident kümmerte ich mich um alles, bezahlte vieles selbst, schrieb das Parteiorgan (auf der Schreibmaschine) und baute ein Netzwerk von Aktiv-Mitgliedern auf. Wir organisierten die grösste Demo in unserer Stadt, wurden mit Wasserwerfern bekämpft und blieben weiterhin marginalisiert oder isoliert. 

Es ist logisch, dass dann im Eigenheim der Garten bio und Naturwiese Pflicht war. Vegetarier wurde ich nach dem BSE-Skandal. Heute frage ich mich, ob ich nicht doch in Richtung Veganismus gehen soll. Der Einkauf ist und bleibt grün: Alles bio, anderes kommt nur in Frage, wenn es nicht anders geht. Nicht-bio sollte verboten werden.

Und heute, nach 35 Jahren immer noch grün? Aber klar. Der Jugend-Enthusiasmus geht langsam in Altersstarrsinn über, aber die Jungen Grünen, die Klimajugend, Extinction Rebellion und andere zeigen den Weg. In unserer scheinheiligen demokratischen Politik werden grüne Anliegen noch und noch abgeschmettert oder überstimmt werden. Es braucht radikales Umdenken, dazu ist Herr und Frau Schweizer zu bequem, obwohl die Zukunftsaussichten bei mangelndem  Engage-ment langfristig niederschmetternd sind. Da unbequem, wurden und werden grüne Postulate abgelehnt, grüne Politikerinnen und Politiker verhöhnt, belächelt, gemobbt. Heute aber ist es den Anderdenkenden nicht mehr so ganz wohl in Anbetracht der Feuerkatastrophen fast auf der ganzen Welt. Verleugnen, verdrängen, vergessen sind aber häufige Bewältigungsversuche.

 

20.1.2020

 


 

 

Botho Strauss’ Abgesang

 

Nach Herkunft (2014) hat Strauss bereits wieder fünf Texte veröffentlicht. Sein letzter: Zu oft umsonst gelächelt (2019) ist nun schon von der Form her eine fragwürdige Sache. Eine Rahmenerzählung (alter, desillusionierter, aber nicht verbitterter Romanautor), die man nur als gescheitert bezeichnen kann. Nicht einmal die Auswahl der Textpassagen für den Rahmen ist gelungen, das Ganze hängt in der Luft. Der greise Autor-Rahmenerzähler jammert, er bringe keinen Roman mehr zustande, obwohl er genügend Szenen von Ehen und Liebschaften gesammelt hat. Ratschläge für junge Autoren, sicher gut gemeint, wirken dann aber halt doch deplatziert oder besserwisserisch, ja oberlehrerhaft.                         

Es wurde bereits gesagt, Strauss schriebe immer nur das eine Buch, Beziehungen sind der Stoff seiner Träume und seit Paare, Passanten ist es die Thematik der Liebesbeziehungen und ihr Scheitern, die im Zentrum stehen bis hin zum jüngsten Notizheft, welches rhapsodisch immer wieder auf die Faszination der Spielarten der Liebe und ihrer unendlichen Formen zurückkommt.

Es sind also erneut Paare und Passanten, die im Alltag bestehen oder eben nicht, Zwei- oder Einsame. Natürlich auch Dreiecksbeziehungen. Es ist oft nicht romantisches Feuer oder tragische Passion, die Strauss interessieren, sondern kleinere Zwischenfälle, Körpersprachliches, nur Gedachtes, unbedacht Vorgebrachtes, verfehlte Projektionen, Missverständnisse, Enttäuschungen, Egoismen, Streite, Desillusionierung, aber auch Verführung, Liebesbezeugungen, Liebeserklärungen, geheime Liebe, unerwiderte Zuneigung und  stürmisches Begehren, welche die Gratwanderung des Zusammenlebens, die Fallstricke der Kommunikation so gefahren- und entbehrungsreich gestalten.

„Weisskamp, ein Liebestrottel. Er gibt einen Handkuss auf die Pfote einer korpulenten jungen Mitarbeiterin, die sogleich ihre geküsste Hand gegen ihn erhebt, indem sie zwei schlaffe Säckchen Tee in die Luft hält und sie zweideutig baumeln lässt vor seinen Augen.“ Mehr erfahren wir nicht über dieses erotische Signal, brauchen wir auch nicht, wir Lesenden wissen doch Bescheid und malen uns den Rest selber aus.

Der Altmeister dieser Thematik findet auch viele Beispiele aus der Antike, aus Literatur und Filmen, auch mal im Theater, die fragmentarisch gesammelt und als Zitate verwendet werden.

Der Zusammenhang ist durch die Thematik gegeben, mit wenigen Ausnahmen werden aber die Szenen einer Ehe oder Partnerschaft, die halt beispielhaft für das menschliche Schicksal sind, einfach nur als Mini-Szenen dargeboten und kaum ausgeführt—es darf ja vorausgesetzt werden, dass die Lesenden wissen, wovon der Autor spricht.

Die Titelstory meint natürlich auch eine misslungene Strategie der Annäherung, zeigt aber bereits die ganze Tragik der Abwärtsspirale, die zum unerbittlichen Ende führen muss. „Man unterschätze nicht die Magie der Banalität, die… in jede Liebe einzieht und sie aushöhlt.“

Wir lesen die Fingerübungen eines Autors, dem hier nichts fremd ist; Traumgebilde, Beobachtetes, selbst Erlebtes, in Filmen Gesehenes, Gelesenes: vielfältig sind die Quellen für diese Texte.

 

6.12.2019

 


 

Rebellion gegen die Auslöschung

 

„Extinction Rebellion“ ist eine neue Bewegung, die in Grossbritannien entstanden ist. Eine Auflehnung gegen die Vernichtung ist eigentlich ein natürlicher Reflex des Menschen, also allen Individuen eigen. Seit die Klimakatastrophe Allgemeinwissen geworden ist, ist die Suche nach den Schuldigen schnell erfolgreich: Verbrennungsmotoren und das kapitalistische System, das den Energie- und Transportbereich als riesiges Geschäft betreibt und dem die Umwelt und die Zukunft der Lebewesen    auf unserem Planeten schnuppe sind. 

Rebellionen werden meist brutal verfolgt und niedergeschlagen, heute  aber ist es so, dass wir alle durch Auslöschung bedroht sind, wobei nur    ein kleiner Teil der  Menschheit versteht, worum es überhaupt geht. 1, 2 oder 3 Grad Temperaturerhöhung, das tönt für viele nicht schlimm, in kühleren Gegenden wird das ja von vielen sogar begrüsst. Die Konsequenzen aber sind in jedem Fall verheerend, wenn wir nicht völlig umdenken.

Die Grünen haben diese Thematik schon seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts erkannt, darauf aufmerksam gemacht, dass Wachstum in allen Bereichen nicht geht, sondern dass sparen, Verzicht  und umdenken für diejenigen, die denken können schon seit dieser Zeit    in ihre Politik einfloss. Vorstösse wurden aber leider immer überstimmt,  die Grünen wurde nie und werden auch heute nicht ernst genommen, sondern rechte Kreise versuchen so abzulenken indem sie behaupten,      die Grünen seien für Masseneinwanderung und gegen Geburtenkontrolle,   was natürlich Unsinn ist. 

Anohni aka Antony Hegarty beschreibt dies 2017 ganz deutlich in „Paradise“:

"Our new leaders hope to crush our spirits and expedite ecocide in the name of virulent progress, consumerism and false security. Like Jihadis, many capitalists and Christians compulsively seek to facilitate a righteous 'holy war', or apocalypse.

 For millennia, Men have enslaved women and attempted to appropriate female creative power, re-casting themselves as gods and creators. This assault continues today in the forms of ruthless wealth and mineral extraction, genetic engineering, mass surveillance and war mongering.

 But as Donald Trump and his cabinet now demonstrate, the skills encouraged in men by their biologies and the tools that boys master in the playground have not equipped them to deal with the unprecedented global crisis we are now facing.

Mothers, your sons are trapped in a nightmare; they are not capable of responsibly negotiating the destructive agency that they now wield.

More profound even than a crime against humanity, fathers and sons now compulsively prepare to commit ecocide, in a final and irreversible assault upon creation itself.

Only an intervention by women around the world, with their innate knowledge of interdependency, deep listening, empathy and self-sacrifice, could possibly alter our species' desperate course."

-- Anohni, Paradise 2017

Grüne und Frauen haben aber das Potential und verfügen über das Wissen, um die drohenden Katastrophen vielleicht abzuwenden. Männer haben abgedankt und steuern das Raumschiff Erde in die Katastrophe. Also Grün oder SP, aber nicht Grünliberal wählen. Und bitte alle: CO2 sparen, aussteigen aus schädlichen Prozessen: keine Kinder mehr zeugen, alles recyceln, Rad fahren oder zu Fuss gehen.

 

 26.10.2019

 


 

 

Schwingen? doch eher Sumo!

 

Es ist krass, wie nun in unserem Lande um jeden Preis eine Pseudo-Sportart zum Hype gemacht werden soll: Schwingen! In allen anderen Ländern heisst das Ringen und ist sogar eine olympische Disziplin.     

Schon in der Antike wurde so gekämpft, damals aber nackt! Griechisch-römisch oder Freistilringen. In den USA gibt es auch die profession-ellen Wrestling-Kämpfe, wo alles nur Show ist, eine lächerliche  Inszenierung wie ihre gegenwärtige Politik.

Durch die schlaue Namensänderung vom Ringen zum Schwingen gelang  es, dem schweizerischen Kampfsport  einen Touch von Originalität zu verleihen. Igitt, junge Edelbauern mit Audi ausgerüstet, durch zu grossen Milchkonsum, zu reichlich fliessende Subventionen und Unterstützung durch wahre „Eidgenossen“ übermütig geworden, treten gegeneinander zum Hosenlupf an. Nationalistische Heldengefühle werden da gepflegt;  und doch, es gibt Gleichberechtigung, es soll auch „Schwingerinnen“ geben. Noch nichts gehört hat man von gemischtgeschlechtlichen Schwing- und Aleplerfesten homophilen Schwingwettbewerben oder gemischten Doppelwett-kämpfen wie beim Tennis. Schwingen: Eine Beschäftigung     für Kinder, die ihre Kräfte erproben müssen, primitive Rangordnungen  durch Kämpfen herzustellen versuchen, Bauern und Leute aus Bergregionen, die sonst arbeitslos wären, die sich vor Stierkämpfen fürchten, oder in anderen Sportarten zu schwerfällig wären. 

Uebergewichtig sein ist hier prima, den Gegner durch schiere Masse in das Sägemehl drücken eine Wonne, den „Brienzer“ richtig anzusetzen ist eine Routinesache. Dazu gehört ohne Zweifel so genannte Volksmusik, Gedüdel und Gejodel, das mich schon immer fast krank gemacht hat. Als Rock und Pop jung waren, dachten wir, diese primitive Musikausübung würde schon  bald ein Ding der Vergangenheit sein, für Grosseltern und Greise wohl noch adäquat. Denkste. Mehrheitsfähig ist dieser Musikstil schon fast geworden, aber bitte, ohne mich!

In meiner reiferen Jugend habe ich tote Zeit oft damit zugebracht, Sumo  auf japanischen TV-Sendern zu schauen, kannte die Namen der Sumo-Ringer, die immerhin auch auf alte Traditionen zurückblicken können, das Ganze aber mit japanischer Höflichkeit abhandeln und ihre Gegner zuerst rituell begrüssen, nachher das Preisgeld öffentlich überreicht bekommen. Während Schweizer Ringer-Sieger mit einem Rindvieh bedacht werden, dieses aber oft wegen fehlendem eigenen Stall dann verkaufen und somit einfach der Massentierhaltung einverleiben oder sie direkt ins Schlachthaus abliefern. 

Sumoringer haben eine öffentlich bekannte Diät zu absolvieren, die aus massivem Fleischkonsum besteht, die Schweizer Schwinger jedoch ernähren sich wohl primär von Rösti, Würsten, Raclette und Fondue und eben literweise Milch. Aber auch sie dürften den übermässigen Fleischkonsum benützen, um zu wettkampftauglicher Uebergewichtigkeit zu gelangen. Das freut Carne-Suisse, die schweizerische Fleischbewerb-ungs-Lobby, welche hinwiederum an Schwingerfesten ihre Würste zu zehntausenden absetzt. Alles nur Geschäft!

 

25.8.2018

 


 

 

 Climate change, all change!

 

What was once called the Apocalypse has a new name: climate threat. The world as we know it may not continue a century longer, a dramatic rise in temperature may cause us all  to lose a habitat that we got used to. Unless an evil wandering star hits us and then we might all freeze. 

 

fire or ice?

 

the end of the world as we know it

is in fire or ice, which do you prefer?

how shall we avoid blowing it to pieces

who is to be blamed? all or no-one.

 

fry or freeze is a frightful dilemma

if Krakatoa erupts again or Pinatubo

the world is iced over and we’re done 

if carbon dioxide has us, good-bye too.

 

this world is so extremely overpopulated

there’ll be no-one who can make ends meet

only a small number of people will survive

most of  these beautiful children will die.

 

omg we have had it, we men, you women

when formerly blue skies aren't blue anymore

when it's too late to be kind to others

or even unto yourself.

 

16 June 2019

 

 


 

Adopt an oldie

 

Do busy lives end sooner? Or does it just seem so? Childhood, youth and adulthood to some feel like fast trains. An active life leaves less time and energy for retrospection and planning the last phase of one’s adult life.
Becoming a retiree has its sweet charms, but also snags and deceptions are frequent. The „Retired Husband Syndrome“ is well-known and is frustrating for both partners. First I refused to even think of my „new freedom“, but I made plans and jokes about 
it. I continued working well after the regular retirement age, started a new business as an editor, just to find out that this does not work, I renovated the house we live in and worked frantically in the garden. All to no avail.

Looking after my two sweet grandchildren somehow never materialised, which was a great deception. Travelling is no option for several reasons, reading and writing of course are life’s best resort. Facebook and Twitter were definitely not an advisable alternative for a scant social life. So what? As my wife kept complaining about my RHS I was thinking about what to do.

Having mostly had contacts with younger people as a former teacher, I met two people in their late eighties. Both of them are completely fit and active. Deep friendships developed within a short time, common interests and shared humour makes life easier for all of us.

There is a woman living next door, soon 90, taking care of her house and garden, doing her own shopping and going out whenever she can to meet people in a women’s club and even attend general annual meetings of companies she has shares with. She would like to go on a cruise, but cannot find anybody who wants to go with her...

The artist and author I met a couple of years ago is an incredible wizard and a creative genius, he should be world-famous, but struggles to be acknowledged in his native town and country. He has travelled and lived abroad intensely and has painted thousands of stunning pop-art-dada-symbolistic works and written the longest Swiss prose work of nearly 2000 pages. Adopting him means I am editing some of his work and doing some paperwork for him.

Both keep going in their lives, not without pain, but without complaining. I adopted them as one might adopt a poor child in Africa—they are both not destitute, but not rich either. And by the way: I (fifteen years or more younger) might be adopted in the same way, but who cares?

6 April 2019

 


 

 

Green Thoreau  (after 1850)

 

NATURE

 

This winter they are cutting down our woods more seriously than ever… Thank God, they cannot cut down the clouds! (Journal, January 21, 1852)

 

If a man walks in the woods for love of them half of each day, he is in danger of being regarded as a loafer; but if he spends his whole day as a speculator, shearing off these woods and making earth bald before her time, he is esteemed an industrious and enterprising citizen. As if a town had no interest in its forests but to cut them down.! (Life Without Principle)

 

I wish to speak a word for Nature for absolute freedom and wildness, as contrasted with a freedom and culture merely civil—to regard man as an inhabitant, or a part and parcel of Nature, rather than a member of society. (Walking)

 

Nowadays almost all man’s improvements, so called, as the building of houses and the cutting down of the forest and of all large trees, simply deform the landscape, and make it more and more tame and cheap. (Walking)

 

He who cuts down woods beyond a certain limit exterminates birds. (Journal, May 17, 1853)

 

When I consider that the nobler animals have been exterminated here—the cougar, panther, lynx, wolverine, wolf, bear, moose, deer, the beaver, the turkey etc. etc.—I cannot but feel as if I lived in a tamed, and as it were, emasculated country. (Journal, March 13, 1856)

 

Our village life would stagnate if it were not for the unexplored forests and meadows which surround it. We need the tonic of wildness… (Walden, SPRING)

 

Each town should have a park, or rather a primitive forest, of five hundred or a thousand acres, where a stick should never be cut for fuel, a common possession forever, for instruction and recreation.“ (Journal, October 15, 1559)

 

Most men, it seems to me, do not care for Nature and would sell their share in all her beauty, as long as they may liv, for a stated sum—many for a glass of rum. Thank God, men cannot as yet fly, and lay waste the sky as well as the earth! We are safe on that side for the present. It is for the very reason that some do not care for those things that we need to continue to protect all from the vandalism of a few. (Journal, January 3, 1861)

 

The era of the Wild Apple will soon be past. It is a fruit which will probably become extinct in New England… I fear that he who walks over these fields a century hence will no know the pleasure of knocking off wild apples. Ah, poor man, there are many pleasures which he will not know!

(Wild Apples)

 

It concerns us all whether these proprietors choose to cut down all the woods this winter or not. (Journal, January 22, 1852)

 

They have cut down two or three of the very rare celtis trees, not found anywhere else in town.

The Lord deliver us from these vandalic proprietors!—-If some are prosecuted for abusing children, others deserve to be prosecuted for maltreating the face of nature committed to their care. 

(Journal, September 28, 1857)

 

What is the use of a house if you haven’t got a tolerable planet to put it on?

(Familiar Letters)

 

We can never have enough of Nature. (Walden, SPRING)

 

In Wildness is the preservation of the World… Life consists with wildness. The most alive is the wildest. (Walking)

 

Men have become the tools of their tools. (Walden, ECONOMY)

 

Almost all our improvements, so called, tend to convert the country into the town. (Journal,

August 22, 1860

 

A man is rich in proportion to the number of things he can afford to let alone. (Walden)

 

The Green Thoreau, C.S. LaRusso New World Library Novato California 2012)

 


 

 Waldsterben 2.0

 

Die Grünen haben schon 1983 vor einem kolossalen Gefahrenmoment gewarnt, dem möglichen Waldsterben. Dass dies dann nur regional eingetroffen ist und an vielen Orten nicht, gab vorerst den Unbelehrbaren recht, die nun weiterhin auf das Recht pochten, so viel als möglich Auto zu fahren und Flugzeug zu fliegen. Der Wald habe sich erholt, er wachse sogar noch, man müsse ihn trimmen, „auslichten“ so hiess es immer wieder. Sturmschäden (in Italien 2018!), Borkenkäfer (alle Jahre wieder), schlechte Luftqualität und nun also auch der Klimawandel setzen dem Wald aber nun immer mehr zu. Die „Waldindustrie“, nur darauf bedacht, die ökonomisch mögliche Rendite aus dem Wald herauszuholen, die gezielten „Verjüng- ungen“ überall wo möglich führen nun aber zu einer Situation, in der erneut berechtigte Sorge über die Zukunft unserer Wälder aufkommt. 

Massive Eingriffe, die auch nicht vor Naturschutzgebieten Halt machen, in grossen Waldflächen jeder fünfte Baum gerodet wird, der Einsatz von gigantischen schweren Forstmaschinen hinterlassen im Wald Schäden, die  das Oeko-System Wald in gröbster Weise schädigen. Der Hitzesommer 2018 zeigte auf, dass Föhren bei solchen Wetterverhältnissen sofort extrem leiden, zum Teil gleich absterben. Der Zusammenhang weniger Bäume gleich Temperaturanstieg müsste heute eigentlich allen klar sein. Wider besseres Wissen roden Försterinnen und Förster aber fast überall zu viel, zu rücksichtslos, zu waldschädigend. Horrorvision (Ist-Zustand): Walddurchforstung, Borkenkäfer, andere Schädlinge, Sturmschäden und Hitzesommer, all dies zusammen kann zu einer Kollapssituation des Waldes führen. Wollen wir das?

Greta protestiert seit einiger Zeit wöchentlich vor dem Parlament in Schweden, unsere Kantonsschülerinnen und Berufsschüler haben auch bemerkt, dass es um ihre Zukunft geht, dass es sie konkret betrifft, wenn      der Klimawandel wie prognostiziert weitergeht. Massnahmen fordern ist schon etwas schwieriger. Besserer Waldschutz wäre etwas vom Ersten! Wählen gehen im Frühherbst und eine eigentliche Triage der Kandidaten vornehmen: Welche Position vertritt die Kandidatin, der Politiker im Bereich Klimaschutz? Grün/SP wählen liegt auf der Hand, die Parteien mit der grössten Umweltkompetenz müssten ihre Sitzzahlen überall massiv erhöhen können. Erste Umfragen zeigen dies auch, aber schon zu oft haben die Wählenden dann im letzten Moment doch die falsche Liste eingelegt. 

Was tun? Forderungen stellen an die Politiker, die den Wald noch immer als unerschöpfliche Geldquelle sehen, da wieder nachwachsend, da die Schäden erst in den Folgejahren sichtbar werden. Wir fordern ein Moratorium dieser „Waldschutzmassnahmen“ von 5 Jahren, eine  Reduzierung von Försterstellen, dafür die Schaffung der Institution einer/eines Waldbeauftragten, welche/r jede Fällung von Bäumen bewilligen muss und eine Reduktion auf höchstens die Hälfte durchsetzen können sollte.

 

 23.2.2019

 


 

150 Mio. verteilen? Gar nicht so einfach

 

Unsere Zürcher Kanalbank (so wurde sie schon früher genannt) hat        zum 150. Jahrestag ihres Bestehens vorschnell eine Heidiland-Idee vorgebracht—    die Seilbahn über den Zürisee—and Zürich was not amused! Plan B: Falls Ihr das nicht wollt, Ihr Banausen, dann machen        wir halt etwas anderes. Aber wir wissen nicht was. Es kommt ja nicht   jeden Tag vor, dass eine Ausschüttung dieses Ausmasses als Spass gewissermassen nächstes Jahr über die Bühne gebracht werden will.        Bei einer Bilanz- summe, die 164 Milliarden beträgt, ist das denn aber   doch nicht arg zu  viel! Vorschlag zur Güte: den Geschenkbetrag zu-   nächst mal verdoppeln oder verzehnfachen. 

Jemand meinte, es könnte eine milde Gabe an die grösseren Schwesterbanken erfolgen. Unser ZKB CEO will wegen Negativzinsen keinen Zustupf—und erst noch versteuern! Die Umfrage einer Zürcher Zeitung hat Ideen gesammelt (darf die das?) und der Rücklauf muss immens gewesen sein. Auch ich habe mich bemüssigt gefühlt, meinen Beitrag zur Ideenfindung zu liefern. Als Altruist wäre mir selbst eine Entgegennahme von kleineren Teilbeträgen nicht das Erstrebenswerteste. Nein, nein, Geld macht nicht nur glücklich!

Dafür hatte ich ein paar Ideen. Erstens: das Geld an die Kleinsparer (Konti nicht über eine Million Franken) rechtmässig zurückgeben. OK, Rechenauf-wand und Aufwand maximal. Also tun wir etwas für den armen Kanton Zürich, der permanent unter Geldmangel leidet  und sparen muss. Nur   der Helvetia geht es gut, Budgetierer Maurer hat sich um 3 Mia. ver- schätzt, dort hat es also keinen Platz mehr nach oben. Und bitte nicht sein Bundespräsidentsreislein nach Saudi Arabien sponsoren! Das Blutgeld    von dort brauchen wir nicht!

Also machen wir etwas ganz anderes: Wir leisten einen kleinen Beitrag an das neue Fussballstadion in Z. (75 Mio.). Und weil wir ganzheitlich denken, investieren wir nicht nur in die Beine, sondern auch in die Kunst- und Kulturförderung des Kantons (75 Mio.). 

So, nun noch einige der abstruseren Ideen, die andere Leserinnen und Lesende vorgebracht haben: den Betrag den Bündnern (oder Bernern?) schenken, also eine Art Kohäsionsfonds für die Kantone. Schon jetzt ist es ja so, dass die ärmeren Kantone Ausgleichszahlungen bekommen. Köstlich ist der Vorschlag, die Wanderwege der Schweiz zu digitalisieren, so dass bei jedem Pfosten die örtlichen Apps heruntergeladen werden können. 

Keiner dachte an die arme Landwirtschaft, das ist schon bedenklich. Rechthaberisch meinte eine/r, eine Fähre statt eine Seilbahn, das wär’s, aber das hat’s ja schon! Ein/e ander/e befürwortete eine Seilbahn zum   Züri Zoo. 

Und noch ein Vorschlag zur Güte: Die Schweizer Zahlen-Lotterie, aber auch Euromillions, küren mit schöner Regelmässigkeit Millionäre. Was die können, könnte die ZKB schon lange: 150 neue Zürcher Millionäre kreieren. In der Stadt Zürich ist ja eh schon jeder Zehnte Millionär, dank oder trotz der ZKB!

 

16.2.2019

 


 

Waldmord

 

Was brutal klingt, ist es auch, vorsätzlich werden Bäume vernichtet, sogar Naturschutzgebiete sind vor brutalen Eingriffen nicht sicher!

Es ist unfassbar, wie in Schweizer Wäldern wertvolle Sauerstoff- und Schattenspender abgeholzt werden. Fachleute haben immer die selben Argumente, die vorgeschoben werden: Man müsse den Wald auslichten, Verjüngung sei nötig, Bäume seien krank, die Sicherheit von Passanten wird beschworen und das habe man schon immer so gemacht. 2018 hat die Stadt Zürich für ihren massiven Einriff am Uetliberghang oberhalb von Zürich ein absolut absurdes neues Hirngespinst vorgebracht: Bei einem eventuellen Unwetter mit anschliessendem Murgang seien dann  die Quartiere Friesenberg u.a. durch herabgeschwemmte grosse Bäume gefährdet! Muss man sich mal vorstellen! Wir sind doch nicht im Hochgebirge! Genau das Gegenteil können wir vorbringen: Die grossen alten Bäume würden den Boden noch zusammen halten, so dass das eben nicht geschieht. 

Wenn wie bei der Uetliberg Mega-Aktion 2018/19 jeder fünfte Baum weichen muss, dann ist das unverhältnismässig. Es ist widersinnig und gefährdet oder zerstört beim Fällen noch viele weitere Bäume, zerstört den Waldboden. In heissen Sommern wie 2018 fehlt jeder gefällte Baum in der Klimabilanz. Völlig unverständlich ist es auch, dass die Waldbewirtschaftung dieser Art defizitär ist, also bitte sofort aufhören! Dass gefälltes Holz nach China verkauft wird ist niemals nachhaltig oder ökologisch sinnvoll.

Warum ist das Regime, wie es im Sihlwald gilt, nicht auch für die Stadtwälder möglich? Man komme uns jetzt nicht mit dem Gefahrenmoment für Wanderer im Wald. Wenn die Verantwortlichen ehrlich wären, müssten sie zugeben, dass sie auf dem Holzweg sind. Vielleicht ist es halt auch ein Tabu—wir sprechen es jetzt hier trotzdem an—dass wir in unserem Land der Arbeitsbeschaffung höchste Priorität zumessen. Die Holzfällerfirmen kommen zwar nicht aus dem Kanton Zürich, sondern z.B. von Interlaken und aus dem Haslital. Früher war dies ein Nebenerwerb für Bauern im Winter, heute ist High-Tech im Einsatz! In den Stadtwäldern rund um Winterthur wurden Baumstämme mit Pferden aus dem Wald gezogen, das reduzierte die Zahl der möglichen Eingriffe schon einmal sehr.

Der Betrachter bekommt den Eindruck, dass die Tatsache der Klimaver-änderung in der Waldforschung noch ungenügend erforscht und in der Waldbewirtschaftung völlig unbekannt ist. Wenn gefällte Bäume durch Jungpflanzen ersetzt werden, so sehen wir meist ein Tännchen,  das in einem Plastikrohr vor Rehverbiss geschützt werden soll. Ich meine mich aber zu erinnern, dass eben diese Baumsorte beim Klimawandel am meisten gefährdet ist. Ein Mischwald wäre erwünscht, warum also auch wieder bei der Aufzucht eine Monokultur mit in der Zukunft eventuell ungeeigneten Baumsorten? 

Diesen Winter haben wir herausgefunden, dass der Naturschutz gleich tickt wie die Waldindustrie. In Naturschutzgebieten wird genauso rücksichtslos gefuhrwerkt wie an anderen Orten, sogar sensible Oekosysteme geniessen nicht mehr Schutz als der Normalwald. Das ist schon erstaunlich. Die Masslosigkeit der Eingriffe in den Wald ist letztlich eine Gefahr für diesen. 

Waldfreunde wünschen sich ein Umdenken in der Verwaltung von Wald-bereichen, viel weniger und viel schonendere Einsätze und pro gefällten Baum ist ein neuer zu setzen. Der Stadt Zürich schlagen wir für die nächsten fünf Jahre ein Moratorium bei Waldeingriffen vor, was bei defizitärer Bewirtschaftung sogar eine Sparmassnahme ist!

"Lehrwald der Eidg. Techn. Hochschule und kant. Pflanzenschutzgebiet. Dieser Wald dient dem Unterricht und der Forschung. Die Besucher sind gebeten, Beschädigungen zu vermeiden und die Wege zu benützen. Jedes Pflücken und Ausgraben von Pflanzen ist laut Regierungsratsbeschluss vom 10. Jan. 1946 verboten." (Hinweistafel beim Waldrand in Uitikon-Waldegg)

Hier hat ein Umdenken stattgefunden, das für die Stabilisierung des Waldes nichts Gutes verspricht. Auch eine negative Auswirkung auf die Erreichung der Klimaziele ist zu erwarten. Stopp dem Baummord!

 

14.2.2019

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